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Das Leitbild und die Philosophie der Fördergesellschaft

„Berufliche Zukunft fordert Aktivität –
Persönliche Entwicklung braucht Möglichkeiten“


Berufliche Bildung mit ihren fachlichen und persönlichen Qualifizierungen ist ein wichtiger Baustein dazu. Sie verhilft zum Einstieg in das Erwerbsleben und bedeutet damit Integration in die Gesellschaft.
Zusätzlich hat berufliche Bildung das Ziel, die Persönlichkeitsentwicklung der Einzelnen so zu fördern, dass diese ein selbständiges Leben führen können.

Besonders junge Menschen mit schulischen und sozialen Problemen brauchen aufgrund steigender beruflicher Anforderungen Unterstützung.

Die Fördergesellschaft der Handwerkskammer engagiert sich als gemeinnützige Gesellschaft in der beruflichen Bildung.
Sie setzt sich, ausgehend von der gesellschaftlichen Verantwortung des Handwerks und der Verpflichtung gegenüber jungen Menschen, folgende Ziele:

 Wirtschaftliche Sicherheit und persönliches Wachstum
- wir bauen gemeinsam mit jungen Menschen Zukunft

 Ausbildung und Arbeit
- wir fördern sozial benachteiligte und lernschwache junge Menschen

 Angebote für Handwerksbetriebe
- wir unterstützen die Betriebe bei Problemen in Ausbildung, Beschäftigung und Nachwuchsförderung

 Netzwerk an Bildungs- und Förderangeboten
- wir wollen, dass sich junge Menschen optimal entwickeln und qualifizieren können


Der Schlüssel zu erfolgreicher Arbeit ist Qualität

1. Qualitätsmanagement:
Unsere Pädagogik, Lehrmethoden und Lernmaterial unterliegen einer ständigen Weiterentwicklung und Verbesserung. Durch Langzeitstudien untersuchen wir die Wirksamkeit unserer Bildungsmaßnahmen.

2. Individuelle Unterstützung:
Grundlage der pädagogischen Arbeit ist die persönliche Beziehung. Gemeinsam mit dem/der Teilnehmer/in erstellen wir einen individuellen Bildungs- bzw. Förderplan.
Wichtige Elemente unserer Unterstützung sind:

  • Berufliche Orientierung
  • Beratung und Hilfe bei Schwierigkeiten in der Schule, im Betrieb oder im persönlichen Bereich
  • Praktisches Lernen in Werkstätten und in Projekten
  • Erarbeiten von Schlüsselqualifikationen
  • Lernen in kleinen Unterrichts- oder Seminargruppen
  • Deutsch-Sprachunterricht für ausländische - und Aussiedlerjugendliche
  • Freizeit- und erlebnispädagogische Angebote

3. Kontakte zur Arbeitswelt:
Die organisatorische und räumliche Anbindung an die Gewerbe Akademien der Handwerkskammer, unsere Beratungsbüros an Freiburger Berufsschulen und die Zusammenarbeit mit den Handwerksbetrieben im Kammerbezirk Freiburg sind für unsere Bildungsarbeit von großem Vorteil.

4. Netzwerk an Bildungs- und Förderangeboten:
Durch aufeinander abgestimmte Angebote erreichen wir eine effektive Unterstützung unserer Teilnehmer/innen. In vielfältiger Weise kooperieren wir mit Betrieben, Berufsschulen, Arbeitsämtern, Kammern, Kommunen und anderen Trägern der beruflichen Bildung und der sozialen Arbeit.

5. Teamarbeit:
Die pädagogische und organisatorische Arbeit in den Projekten wird von den Pädagogen/innen im Team durchgeführt. Wichtig sind die verschiedenen Blickwinkel von Sozialpädagogen/innen, Lehrern/innen, Psychologen/innen, Handwerkern/innen und Ingenieuren/innen, die hier zusammenarbeiten.
Die Fördergesellschaft zeichnet aus, dass alle MitarbeiterInnen bei der Gestaltung und Weiterentwicklung der Pädagogik und der Organisation der Fördergesellschaft mitentscheiden.

6. Hochqualifizierte Mitarbeiter/innen:
Gesicherte Arbeitsbedingungen sind Voraussetzung für eine verantwortliche, kontinuierliche und reflektierte pädagogische Arbeit.
Die Mitarbeiter/innen sind Fachkräfte. Mehrfach-qualifikationen aus Studium im Sozial- oder Bildungsbereich, handwerklicher Ausbildung und Erfahrungen in der Benachteiligtenförderung sind wichtige Einstellungskriterien. Die Mitarbeiter/innen bilden sich durch Supervision und Fortbildungs-veranstaltungen ständig weiter.

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